Durch seine Konstruktion und Funktionalität ähnelt Smartpole Crossing einer Lichtsignalanlage, bei der gelbe Warnlichtsignale aus dem Inneren der Kompositsäulen in Richtung der herannahenden Fahrzeuge ausgesendet werden, sobald sich ein Fußgänger der Überquerungsstelle nähert.
In diesem Moment wechselt das System vom Bereitschaftsmodus in den Warnmodus. Die Aktivierung erfolgt durch Vorhangsensoren oder Radarsensoren, die Fußgänger erkennen, welche sich von der linken oder rechten Seite der Fahrbahn dem Übergangsbereich nähern.
Ein besonderes Merkmal des Systems sind die in den Säulen integrierten Lautsprecher, die programmierte Sprachmeldungen beliebigen Inhalts wiedergeben können, z. B.:
„Bitte stehen bleiben, besondere Vorsicht walten lassen und prüfen, ob sich Fahrzeuge nähern.“
Diese akustische Warnung erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentration insbesondere bei Menschen mit Behinderungen, blinden oder sehbehinderten Personen sowie bei Personen, die durch die Nutzung von Smartphones abgelenkt sind und häufig den herannahenden Verkehr nicht ausreichend wahrnehmen.
Neben dem Warnsystem, das eine wirksame Information für Fahrer und Fußgänger gewährleistet, ist eine optimale Ausleuchtung des gesamten Übergangsbereichs ein entscheidender Faktor für die Sichtbarkeit von Fußgängern. Die Beleuchtung erfolgt gemäß den vom Ministerium für Infrastruktur empfohlenen Richtlinien für die korrekte Beleuchtung von Fußgängerüberwegen.
Beim System Smartpole Crossing wird diese Anforderung durch moderne LED-Leuchten mit asymmetrischer Lichtverteilung erfüllt, die auf den Kompositsäulen montiert sind. Sie gewährleisten einen positiven Kontrast und sorgen für eine optimale Ausleuchtung der Fußgängersilhouette, ohne die Fahrer zu blenden.
Die auf beiden Seiten der Fahrbahn installierten reflektierenden Verkehrszeichen D-6 verfügen standardmäßig über eine Beleuchtung ihrer Inhalte mit dauerhaftem oder pulsierendem Licht, das mit den LED-Warnleuchten und der Sprachmeldung synchronisiert werden kann.
Die wichtigsten Vorteile der aktiven Fußgängerüberquerung Smartpole Crossing
- sehr gute Sichtbarkeit der aus den Kompositsäulen erzeugten Warnsignale über eine Entfernung von mindestens 200 m
- Aktivierung der optischen und akustischen Warnsignale nur dann, wenn sich Fußgänger dem Überquerungsbereich nähern
- Systemfunktionalität berücksichtigt die Änderungen der Straßenverkehrsordnung, die seit dem 01.06.2021 gelten
- deutlich kostengünstiger als der Bau einer vollständigen Lichtsignalanlage
- hervorragende Sichtbarkeit von Fußgängern im Überquerungsbereich durch asymmetrische Beleuchtung
- rechts- und linksseitige LED-Leuchten für einspurige Fahrbahnen in beiden Richtungen verfügbar
- optionaler Einsatz spezieller Leuchten mit automatischer Anpassung der Lichtintensität mithilfe eines Bewegungssensors
- Aktivierung des Systems ausschließlich bei erkannter Fußgängerbewegung, wodurch der Verkehrsfluss verbessert wird
- beleuchtete Verkehrszeichen D-6 können je nach baulichen Möglichkeiten links oder rechts an den Kompositsäulen montiert werden
- Möglichkeit zur Installation kombinierter Verkehrszeichen D-6 und T-27
- Unterbringung von Netzteilen, Steuerungen, Lautsprechern und Radarsensoren im Inneren der Säulen
- drahtlose oder kabelgebundene Kommunikation zwischen den Säulen zur gleichzeitigen Übertragung von Warnmeldungen
- Möglichkeit zur Reduzierung der Lautstärke der Sprachmeldungen während der Nachtstunden
- durch zusätzliche Batterien im Inneren der Säule kann die Beleuchtungsdauer der Leuchten nach Abschaltung der Straßenbeleuchtung auf bis zu 1 Stunde verlängert werden
- zuverlässiger Betrieb der Detektion sowie der optischen und akustischen Warnsignale rund um die Uhr (24/7), unabhängig von der Straßenstromversorgung
Kompositsäulen für flexible Installation
Die Kompositsäulen des Systems Smartpole Crossing können sowohl:
- auf einem Fundament montiert,
- als auch direkt im Boden eingebaut (eingegraben)
werden.
Das System bietet damit eine flexible Anpassung an unterschiedliche Projektbedingungen und Anforderungen der Straßeninfrastruktur.
