Eine Milliarde Złoty für die Verbesserung der Verkehrssicherheit – diese Mittel werden den Kommunen im Rahmen der nächsten Ausgabe des Staatlichen Straßenentwicklungsfonds (RFRD) zur Verfügung gestellt. Damit können unter anderem der Bau von Fußgängerüberwegen, die Beleuchtung von Kreuzungen sowie der Ausbau von Fahrradwegen finanziell unterstützt werden. Dies ist eine ideale Gelegenheit, öffentliche Fördermittel in moderne Lösungen mit sicherer Infrastruktur aus Verbundwerkstoffen zu investieren.

Der Staatliche Straßenentwicklungsfonds wurde 2018 ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, die Verkehrssicherheit und die technischen Parameter des lokalen Straßennetzes zu verbessern sowie die Attraktivität und Erreichbarkeit von Investitionsgebieten zu erhöhen. Die Mittel aus dem RFRD werden im Rahmen von Wettbewerbsverfahren vergeben.

„Wenn wir die Projekte betrachten, die in den vergangenen Jahren im Rahmen des RFRD umgesetzt wurden, sehen wir, dass Kommunen und Planer sehr verantwortungsvoll und durchdacht an diese Aufgaben herangehen“, sagt Jarosław Schabowski, Bevollmächtigter des Vorstands von NCT S.A., Direktor für Verkehrssicherheit und Entwicklung von Verbundwerkstoffen. „Das ist von großer Bedeutung, denn bei der Planung von Investitionen, die über viele Jahre hinweg eine hohe Qualität und zuverlässige Funktion gewährleisten sollen, stehen Entscheidungsträger vor der Wahl optimaler technologischer und materialbezogener Lösungen. Es geht schließlich nicht nur darum, Straßen besser auszuleuchten oder neue Fußgängerüberwege zu bauen, sondern um eine tatsächliche Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“, betont der Experte.

Worauf sollte man achten, wenn man nach optimalen Lösungen sucht? Jarosław Schabowski nennt fünf zentrale Bereiche: Sicherheit, Langlebigkeit, Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Innovation. Alle diese Aspekte werden bereits im Entwicklungs- und Produktionsprozess der modernsten Beleuchtungsmasten von NCT S.A. aus Verbundwerkstoffen berücksichtigt und analysiert.

Basicpole

Eine Beleuchtungssäule aus Verbundwerkstoff mit hohen Festigkeitseigenschaften, einfach zu installieren und wirtschaftlich im Betrieb.

Smartpole crossing

Sicherheit hat höchste Priorität

Beleuchtungsmasten aus Verbundwerkstoffen haben gegenüber Masten aus anderen Materialien den entscheidenden Vorteil ihres extrem geringen Gewichts. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit aus, bei einem Fahrzeugaufprall Energie aufzunehmen, wodurch die Folgen einer Kollision deutlich reduziert werden.

„Darüber hinaus leiten glasfaserverstärkte Polyesterverbundstoffe keinen elektrischen Strom. Dies ist ebenfalls ein wichtiger Sicherheitsaspekt im Falle eines Fahrzeugaufpralls und erhöht zusätzlich die Sicherheit von Personen, die Wartungs- und Elektroarbeiten durchführen, da sie vor Stromschlägen geschützt werden“, erklärt Jarosław Schabowski.

Leider stehen entlang polnischer Straßen und in den Städten noch immer große Mengen an Betonmasten, deren Eigenschaften nicht den Anforderungen an passive Sicherheit entsprechen, die in der Norm PN-EN 12767:2019 definiert sind.

Beleuchtungsmasten, die gemäß dieser Norm in allen Geschwindigkeitsklassen und Kategorien der passiven Sicherheit getestet wurden, befinden sich im Angebot von NCT S.A. Besonders hervorzuheben sind die europaweit einzigartigen Passivepole-Masten, die bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h getestet wurden. Bei einer Kollision legen sie sich kontrolliert vor das Fahrzeug, ohne sich von ihrem Fundament zu lösen – dies entspricht der sogenannten nicht trennenden Klasse NS.

Verbundwerkstoffe – eine unvergleichliche Langlebigkeit

Bei öffentlich finanzierten Investitionen spielt auch die Beständigkeit der eingesetzten Materialien eine entscheidende Rolle. Auch hier überzeugen Verbundwerkstoffe, da sie nicht korrodieren, schwer entflammbar sowie widerstandsfähig gegenüber mechanischen Beschädigungen, Streusalz, Meersalz und Verschmutzungen durch Tiere sind.

Sie bewähren sich hervorragend in anspruchsvollen Umgebungen: Sie verfügen über hohe Festigkeitsparameter, darunter Widerstandsfähigkeit gegen seismische Erschütterungen, Vibrationen und starke Windbelastungen sowie gegen hohe und niedrige Temperaturen. Gleichzeitig zeichnen sie sich durch eine außergewöhnlich lange Lebensdauer aus – bis zu 40–50 Jahre Nutzung. Dies ist insbesondere bei kommunalen und öffentlichen Investitionen von großer Bedeutung.

Modern, langlebig und wirtschaftlich

Kommunalverwaltungen wissen genau, dass bei Investitionen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht nur technische Parameter, sondern auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden müssen. Entscheidend sind nicht nur die Kosten der Umsetzung, sondern auch beispielsweise der Transport von Konstruktionen oder die Bestellung zusätzlicher Elemente, die weitere Ausgaben verursachen können.

„Ein gutes Beispiel sind Beleuchtungsmasten aus Verbundwerkstoffen. Da sie die Anforderungen an passive Sicherheit erfüllen, ist es nicht notwendig, sie zum Schutz der Verkehrsteilnehmer zusätzlich mit Schutzbarrieren abzusichern. Dies ermöglicht Einsparungen bei Straßenbeleuchtungsprojekten von mehr als 57 Prozent“, erklärt der NCT-Experte.

Auch die Kosten für Transport und Montage eines kompletten Beleuchtungssystems sind von Bedeutung. Bei sogenannten einzugrabenden Beleuchtungsmasten aus Verbundwerkstoff ist der Einsatz schwerer Betonfundamente nicht erforderlich, deren Gewicht bei einem 9 Meter hohen Mast standardmäßig etwa fünfmal höher ist als das Gewicht des Mastes selbst.

Der Transport von Masten zusammen mit Fundamenten zur Baustelle erfordert daher wesentlich mehr Fahrten als bei einzugrabenden Verbundstoffmasten. Darüber hinaus wird während der Montage kein schweres Gerät für das Abladen und Setzen der Fundamente samt Masten benötigt.

Sie denken an die Zukunft? Denken Sie ökologisch!

Im Zusammenhang mit dem Klimawandel, den daraus resultierenden gesetzlichen Anforderungen und dem Streben nach nachhaltiger Entwicklung von Kommunen werden langfristige Investitionen zunehmend auch unter ökologischen Gesichtspunkten bewertet. Die Infrastruktur, die in Gemeinden installiert wird, hat ebenfalls Einfluss auf die Umwelt.

Glasfaserverstärkter Polyesterverbundstoff ist ein Material, das zu 100 Prozent recycelbar ist und im Produktionsprozess geringere CO₂-Emissionen verursacht als herkömmliche Materialien.

Zusätzlich unterstützen Lösungen wie Beleuchtungsmasten der Designpole-Serie den Kampf gegen Lichtverschmutzung. Innenbeleuchtete Designpole-Masten bieten nicht nur einen visuellen Effekt, sondern ermöglichen auch eine hervorragende optische Führung, ohne dass die eigentlichen Leuchten aktiviert werden müssen.

Dadurch kann die Hauptbeleuchtung (LED-Leuchten) erst in den späten Nachtstunden oder entsprechend den Anforderungen des Investors eingeschaltet werden.

Investitionen und Innovation – ein perfekt abgestimmtes Duo

Die heutigen Möglichkeiten und Anforderungen unterscheiden sich deutlich von denen, die die Gesellschaft noch vor einigen Jahrzehnten hatte. Früher hatten Beleuchtungsmasten nur eine einzige Funktion, heute können sie viele weitere Aufgaben übernehmen.

Dies ist dank moderner Materialien möglich, die die Umsetzung von Smart-City-Lösungen erlauben – beispielsweise durch die Installation von Funkempfängern oder Sendern innerhalb der Masten. Verbundwerkstoffe absorbieren oder zerstreuen diese Funkwellen nicht.

„Wir nutzen die technischen Möglichkeiten, die uns Verbundwerkstoffe bieten, in vollem Umfang“, sagt Jarosław Schabowski. „Besonders deutlich zeigt sich das beispielsweise beim System aktiver, sicherer Fußgängerüberwege Smartpole Crossing. Durch den Einsatz moderner elektronischer Systeme (wie etwa Bewegungsmelder) sowie akustischer und optischer Warnsignale werden Fahrzeugführer wirksam darüber informiert, dass sie sich einem Fußgängerüberweg nähern, den ein Fußgänger bereits betreten hat oder betreten möchte“, erklärt der NCT-Experte.

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